Sommerurlaub 2006

Schweden - Grönland - Kanada 

Orsa

Das Orsa 1901 fast völlig vom Feuer zerstört, kann man dem Ort heute noch ansehen. Um es freundlich zu sagen, nehmt euch 20 min. Zeit um diesen Ort zu erkunden. Es gibt eine Kirch aus dem 13. Jh. und ein Heimatgut mit Holzgebäuden. Im 18. und 19.Jh gab es hier eine blühende Schleifsteinproduktion. Heute gilt das Spielmann-Orchester von Orsa als das berühmteste von ganz Dalarna. Etwas nordöstlich liegt das Feriendorf Grönklitt mit Wintersportanlagen und einem großen Bärenpark.

Blick auf den Bärenpark Grönklitt, nördlich von Orsa.

Auf den Besucherpodesten in den Gehegen und auf den Parkwegen kommst du den Tieren sehr nahe. Auf der Gipfelhütte bietet sich eine schönsten Aussichten von Dalarna. Natürlich kann man auf der Gipfelhütte auch Essen und Trinken kaufen. (Über den Eingang der Skianlage kann man sich im Sommer auch kostenlos in den Park schmuggeln) 

Hier gibt es viele Braunbären, aber auch andere Tierarten, wie Luchs, Uhu, Polarfuchs, Vielfraß und Wolf.

Seit 2005 hat der Bärenpark auch zwei Kamtschaktabären, die im äußersten Osten Russlands beheimatet sind und dort vom Aussterben bedroht sind. Wie riesig diese Kamtschaktabären sind wird an dieser Schautafel erst Richtig deutlich. Rechts steht der Braunbär.

Ein junger Uhu.

Auf dem Parkplatz trafen sich in diesem Jahr internationale Holzbildhauer, denen man kostenlos über die Schulter schauen konnte.

Der Ort Orsa ist nicht sonderlich Sehenswert. Nur hier und da gibt es was Interessantes zu sehen.

Die ältere Generation beschäftigt sich im kleinen Stadtpark.

Guck mal Miriam: Hier ist ein möglicher Verwandter von Dir.

Orsafinnmark entlang des Inlandweg (E45) und der Inlandsbahn

Fagelsjo

Ein historisches Dorf, dass heute kaum noch bewohnt ist, aber dennoch Sehenswert. Es liegt  etwa 20 km südlich von Sveg, linksseitig des Inlandsvegen (E45) und einen Abstecher wert. Im 18.Jh. entstand das Gut Gammelgården, in dem man sich einer Führung anschließen kann, oder selbst auf Erkundung geht.

Die Kappelle.

100 Meter weiter die kleine Kirche.

Mein Traum: Ein Haus in Schweden und Steinreich sein.

Einige Häuser sind dauerhaft bewohnt, andere dienen als Sommarhus. Typisch für die nordischen Länder, nicht jeder Weg, jedes Haus, wird von der Post angefahren. So sieht man immer wieder Briefkästen in Reihe.

Der Weltkulturerbehof Bortom Åa, auch Alter Hof von Fågelsjö, schwedisch: Fågelsjö Gammelgård, liegt in Fågelsjö (Hälsingland, Schweden), einem der ältesten Dörfer eines Gebietes, welches im 17. Jahrhundert von den Finnen kolonisiert wurde. Er ist seit dem Jahr 2012 eine von sieben Welterbestätten der Hälsingehöfe.

Das Freilichtmuseum bietet nicht nur ein Museum, sondern auch einer Zimmerei zum zuschauen und mitmachen.

Blick auf den großen Fågelsjön (Jön = See). An einem Übernachtungsplatz für Wanderer nutzte ich zum Übernachten. Übernachtete

Sveg

Größter Ort der Landschaft Härjedalen mit Anschluss an die Inlandbahn. Hier spielt der Roman "Die Rückkehr des Tanzlehrers" von Henning Mankell, der hier einen Teil seiner Kindheit verbrachte. Seit August 2007 ehrt Sveg seinen berühmtesten Sohn mit dem Mankell Kulturzentrum.



Den Krimi-Nestor Henning Mankell verbinden viele vor allem wegen seiner Wallander-Krimis mit dem südschwedischen Ystad. Dabei war Wallander in seiner Kindheit Bürger der Kleinstadt Sveg in Härjedalen und hat Erinnerungen daran ebenfalls in einigen seiner Bücher verarbeitet. Nun ehrt Sveg einen seiner berühmtesten Söhne und zwar mit einem Mankell-Kulturzentrum.

Premiere für das Mankell-Kulturzentrum in Sveg

Henning Mankell kehrt in seinen Geburtsort ein

Quelle: Foto: Cato Lein/ Image Bank Sweden (www.visitsweden.com)

Der kleine Ort Sveg in der nordschwedischen Region Jämtland-Härjedalen erhält am 25. August 2007 eine neue Attraktion: In dem Geburtsort von Kriminalautor Henning Mankell wird dann das Mankell-Kulturzentrum eingeweiht, das Kulturtouristen ansprechen soll. Dafür sollen verschiedene Angebote wie Ausstellungen, Autorenabende, Poesielesungen sowie Theater für alle Altersklassen sorgen.
Die erste Ausstellung „Der Mann mit vielen Gesichtern“ wird sich mit dem Leben und Werk Henning Mankells beschäftigen, der das neue Zentrum am 25. August persönlich eröffnen wird. Zukünftige Ausstellungen sollen dann weitere kulturelle Persönlichkeiten wie Schriftsteller, Fotografen und Filmschaffende mit ihrem Werk in den Mittelpunkt stellen.

Darüber hinaus ist das Ziel der Initiatoren, das Kulturzentrum zu einem Sammelpunkt für kreatives Schreiben in den unterschiedlichsten Formen zu machen. Abgerundet wird das Angebot des Kulturzentrums durch verschiedene geführte Kultur-Touren, bei denen es einiges zu entdecken gibt: So führt „Zeit der Hexen“ zu den Drehorten von Jan Guillous gleichnamigem Film. Die Dreharbeiten fanden an den authentischen Orten statt, an denen die Hexenprozesse in Schweden ihren Anfang nahmen. Und auch auf der Tour „Sveg und Umgebung“ gibt es viel Interessantes zu sehen: Schließlich ist Henning Mankell nicht nur hier aufgewachsen. Auch sein Roman „Die Rückkehr des Tanzlehrers“ spielt zu großen Teilen in Sveg.

Mit solchen Fahrzeugen kommen die gelben Streifen auf die Strasse.

Das Wahrzeichen: Ein großer Holzbär dessen Nase als Aussichtsplatz dient.

Kirche mit Denkmal und kleiner Parkanlage.

Schicke Holzhäuser gibt natürlich auch zu sehen.

Vor den Toren Svegs liegt ein Elchpark. Am Rande des Parks fuhr ich einen  Waldweg, weil ich mir Dachte so zur Rückseite des Elchparks zu gelingen. Und siehe da, etwa 50 m vom Weg entfernt entdeckte ich einen großen Elchbullen auf einer kleinen Lichtung hinter einem Zaun. Als ich mein Auto mit meiner Kamera verließ, wurde ich von diesem Elch skeptisch begutachtet, worauf er sich offenbar zu entschloss, dass Fressen einzustellen und sich in den Wald zurückzuziehen. Mit dem Trick, den ich immer mal wieder bei der Tierbeobachtung anwende, ein ruhiges Gespräch mit dem Tier, welches ich beobachten und näher kommen möchte, zu führen. Und dabei die Gangart und Geschwindigkeit verändern. Den Gang auf das wilde Tier immer wieder unterbrechen und die Gangrichtung mal parallel zu ihm gehen und Mal in die entgegengesetzte Richtung einschlage. Dabei ununterbrochen leise und ruhig vor sich hin zu reden.  Bei diesem Elch hat der Trick funktioniert und ich konnte ihm sehr Nahe kommen und Beobachten / Filmen.

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