Sommerurlaub 2006

Schweden - Grönland - Kanada 

Sånfjellet Nationalpark

Südlich von Hede befindet sich das Sånfjellet ( 1.277 m) innerhalb eines  10.300 ha großen Nationalparks. Hier ist Skandinaviens größter Bärenstamm beheimatet. Am Fuße des Sånfjellet liegen Nyvallen Fäbod und Västsätern Fäbod, zwei Almen, auf denen unter anderen Käse und Milch hergestellt werden. Auf Nyvallen gibt es auch eine Übernachtungsmöglichkeit. Und um die Frage vorweg zu beantworten: Obwohl ich dort Übernachtet habe und eine kleine Wanderung unternommen habe, habe ich keinen Bären gesehen. (War klar. Elche gibt's ja auch nicht dort zu sehen, wo angeblich ganz viele sind)

Die sehr holprige Zufahrt zum Sånfjellet Nationalpark.

Rastplatz für Wanderer mit Blick auf das markante Sånfjellet.

Die Alm Nyvallen Fäbod, wo aus Kuh- und Ziegenmilch Käse hergestellt wird.

Mein Übernachtungsplatz am Fuße des 1.277 Meter hohe Sånfjellet

Hede

In Hede kann man Bieber- und Bärensafaris buchen und soll die besten Chancen haben, dabei einen Vertreter dieser Arten in freier Wildbahn zu sehen. Auf dem an der Hauptstraße gelegenen Heimatgut findet jeden Freitag ein Wochenmarkt statt.

Bilder vom Hyde Heimatmuseum, dem Hembygård. Dort findet jeden Freitag ein Markt statt, auf dem auch vieles handwerkliches angeboten wird.

Tännäs

In Tännäs befindet sich Schwedens höchstgelegene Kirche (648 m.) Vom Berg Tännäberget, an dem terrassenförmig Anbau betrieben wird, hat man einen schönen Ausblick. Tännäs liegt an dem riesigen Stausee Lossen. 

Stausees Lossen.

Kurz vor Tännäs gibt es unweit der Strasse ein, erst vor wenigen Jahren entdeckten, Meteoritenkrater zu bestaunen.

Am Rande des Wanderweges zum Krater liegt dieser Felsen, der auf anderen Felsbrocken aufliegt

In Tännäs befindet sich Schwedens höschtgelegene Kirche (648m ü. Null)

Flatruet

Von Ljusnedal aus führt der Flatruetvägen, Schwedens höchstgelegene Passstraße, durch das Gebirge in Richtung Norden nach Ljungdalen, das sich im Winter in ein kleines Wintersportparadies verwandelt.

Warum der Flatruetvägen Straße heißt, vermag ich nicht zu sagen, aber interessant ist die Aussicht entlang der Piste schon.

In Mittådalen, kurz vor dem "Aufstieg" zum Flatruet gibt es eine Samiansiedlung mir Museum und Souvenirladen. 
(Klar hab ich auch was gekauft: Teelichthalter aus Holz mit Elch)

"Aufstieg" zum Flatruet.

Und auch in dieser Wildnis gibt es Verkehrszeichen. Dieses gilt für Schneescooter. (Man fühlt sich fast wie in Deutschland)

Entlang der Stromleitungen über die Hochebene.

Am höchsten Punkt der Passstraße gibt es einen großen Parkplatz, von dem mehrere Wanderwege ins Gebirge führen. Auch der berühmte Kungsleden führt über das Gebirge, dessen höchsten Gipfel die des schneebedeckte Helagsfjället(1797) bilden.

Gedenkstein am höchsten Punkt des Flatruetvägen. Auf den kleinen Steinen rings herum haben sich unzählige Touristen verewigt. Einen Stein mit das Aufschrift "Hüni" liegt jetzt auch dort.

Ljungdalen

Die alten Holzhäuser sind nicht selten über 100 Jahre alt. Dieses stand zum Verkauf.

Die Rettungskabine für verletzte Wintersportler

Funäsdalen
Funäsdalen

1999 fusionierten Schwedens ältestes Heimatmuseum und das Fornminnesparken zu Härjedalen Fjellmuseum. Seit 100 Jahren werden hier bereits Trachten ausgestellt. Es gibt eine vorgeschichtliche Abteilung und ein Hexenmuseum. Im Saal neben dem Café stehen Skulpturen von Emil Näsvall. Einerseits das Nordic Ski Center, ein großes Alpin- und Langlaufzentrum. Andererseits vielleicht Schwedens schönste Wildnis mit hohen Bergen, verborgenen Tälern, unberührten Flüssen, Bächen und einem fischreichen Seensystem. Hier kann man tagelang reisen ohne andere Menschen zu treffen.

Teufelskralle im Hexenmuseum

Rogens Naturreservat

Das Naturschutzgebiet ist ungefähr 500km² groß und besteht seit 1978. Niedrige Gebirge, blockige Moränenrücken, uralte Kiefern, von Flechten überwahsen und eine Menge fischreicher Seen geben der südlichsten Wildnis Schwedens ihren Charakter. In dieser Region lebt Schwedens einzige Moschusochsenherde. Sie sind vor Jahren aus dem norwegischen Dovrefjell hierher Ausgewandert. Allerdings Wandern sie auch heute noch immer Mal wieder zurück über die Grenze.

Endlich mal ein paar Rentiere.

Die Piste zum Rogens Naturreservat.

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